Numerus clausus (NC), der…

Klassiker im Unislang und eine Hürde für so manchen Studientraum.

Sommerzeit ist Bewerbungszeit, zumindest für alle soon to be Studis. Wer fleißig Studiengangsbeschreibungen gelesen und sich durch Zulassungsvoraussetzungen geklickt hat, dürfte bereits vertraut sein mit dem NC oder "Numerus clausus". Wörtlich übersetzt bedeutet die Abkürzung "beschränkte Zahl“ und heißt nichts weiter, als dass in einem Studiengang nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, um die man sich bewerben muss. Wenn der Abi-Schnitt und eventuelle Wartezeit stimmen, hat man allerdings auch hier seinen Studienplatz sicher.
Was viele nicht wissen: Der NC ist kein unumstößlicher Wert, sondern ergibt sich jedes Jahr neu. Er gibt nämlich lediglich an, mit welcher Abi-Note man im vergangenen Jahr an der jeweiligen Hochschule sicher noch einen Platz in dem gewählten Fach bekommen hätte. Und das ist vor allem davon abhängig, wie viele Bewerber_innen es gab. Für die erforderliche Note im aktuellen Jahr ist der Wert daher nur eine Orientierung und sollte nicht pauschal alle Studienträume platzen lassen.
Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin und Pharmazie sind die Fächer, wo viele Beweber_innen am NC scheitern und dieser ganz schnell zur Hürde für das etwaige Traumstudium werden kann. Aufgrund der großen Zahl an Bewerber_innen jedes Jahr ist der NC hier besonders hoch. Um eine möglichst optimale Auslastung aller Studienplätze in diesen Fächern bundesweit zu erlangen, ist die Bewerbung hier nicht über die Hochschulen, sondern nur über die Stiftung Hochschulzulassung möglich.
Selbst wenn es nicht auf Anhieb mit einem zulassungsbeschränkten Studienplatz klappt, ist das kein Grund, die Hoffnung aufzugeben. Immerhin nehmen nicht alle Bewerber_innen, die einen Platz bekommen haben, diesen auch an. Schon allein, weil man sich meist für mehrere Studienplätze parallel bewirbt. Nicht vergebene Plätze werden dann in einem Nachrückverfahren an Bewerber_innen auf der Warteliste erneut vergeben.