Matrikelnummer, die...

persönliche Identifikationsnummer, welche dich dein ganzes Studium lang begleiten wird.

Hey du, hier schreibt 202208389Tadaaaa, so sieht meine Matrikelnummer aus.. Ich möchte dir kurz erklären, was hinter dem Begriff Matrikelnummer steckt. Sie wird deinen Studentenausweis, die Deckblätter deiner Modulleistungen, die erste Seite jedes Prüfungspapieres und deine Bachelorabschlussarbeit verzieren: deine persönliche Matrikelnummer. Mit dieser Zahlenkombination bist du in deiner Hochschule eindeutig “gebrandmarkt”.

STUDI=ZAHL

Matrikel findest du im Duden beschrieben als amtliches Personenverzeichnis. In Deutschland gibt es – anders als in Österreich und der Schweiz – Matrikelnummern im Kontext einer Hochschule nur intern und nicht für alle Hochschulen bundesweit. Die Ziffernfolge setzt sich in Deutschland meistens aus einer Kennziffer für die Hochschule, einer Kodierung für das Jahr der Immatrikulation und einer persönlichen Kennnummer zusammen. Meistens bekommst du deine individuelle Zahlenfolge direkt bei der Immatrikulation zugewiesen - sozusagen als erstes Willkommens-Geschenk.

MANCHMAL IST ES GUT, (NUR) EINE NUMMER ZU SEIN

Als alter Studi-Hase kann ich dir nur wärmstens ans Herz legen, diese Nummer (entweder im Kopf oder auf Papier) immer und überall griffbereit zu haben. Denn diese Zahlenkombination ist stets dann gefragt, wenn es im Hochschulkontext um DICH geht.

Rückmeldung, Fragen zum BAföG oder Angelegenheiten im Prüfungsamt - du bist (d)eine Nummer. Nur eine Nummer sein findest du blöde? Sei nicht betrübt, die Hochschulen machen das nicht um dich zu verstimmen - vielmehr dient die Matrikelnummer der Vereinfachung von Verwaltungsvorgängen. Stell dir beispielsweise vor du hättest einen Namensvetterin an der Hochschule. Das würde ohne die Zaubernummer oft lästige Irrungen und Wirrungen mit sich bringen. Von daher kannst du dankbar über deine Ziffern-Persönlichkeit sein und stolz noch dazu, denn – hey– so einen Codenamen besitzen nur echte Studis.