Studyhacks: Deep Work ist das neue Lernen

Multitasking ist out. Deep Work heißt der neue Trend. Ich habe die neue Lern- und Konzentrationsmethode für dich genauer unter die Lupe genommen.

Bye, bye Multitasking - Hello Deep Work.

Eigentlich war ich immer stolz auf meine Multitasking-Fähigkeit. Schnell eine Whatsapp-Sprachnachricht abhören oder Kaugummi kauen, parallel zum Lernen in der Bibliothek, gehörten zu meinem Lernalltag wie Kaffee und Schoki. Bis ich auf Deep Work gestoßen bin: Hier dreht sich alles um fokussiertes Arbeiten und Lernen. Im Bestfall entsteht so ein Zustand des Arbeitens unter ablenkungsfreier Konzentration, der damit das viel gepriesene Multitasking nicht nur offiziell als destruktiv erklärt, sondern geradezu den Kampf ansagt.

Deep Work: Intensivtraining für dein Gehirn

Ununterbrochene Ablenkungen halten uns davon ab, effektiv und nachhaltig zu lernen. Hier ein lustiges GIF anschauen oder da gedankenverloren an der Armbanduhr nesteln - alles Vorgänge von wenigen Sekunden. Doch schon diese vermeintlich kurzen Augenblicke lassen unser Gehirn den Lernfokus verlieren, ohne dass wir es merken. Das Ergebnis: Dein Lernerfolg ist nachweislich schlechter.

Das findest du genauso blöd wie ich? Dann transformiere dich zur/zum Deepworker*in.

Deep Work-Transformation

Die ersten Schritte zum Deep Work-Profi sind ganz leicht:

  1. Sage Ablenkern wie Handys und Armbanduhren den Kampf an und verweise sie des Arbeitsplatzes. Auch wird in der Ursprungsphilosophie empfohlen, sich komplett von jeglichen Social Media Aktivitäten abzukoppeln.

  2. Setze dir feste Zeitintervalle, in denen du aktiv versuchst, dich nicht ablenken zu lassen. Grundsätzlich sollte dies, auf Anraten des Vater der Deep Work-Methode - Cal NewportNewport arbeitet neben seiner Arbeit als Autor und Professor der Informatik auch als Blogger. Study Hacks heißt sein Blog, mindestens einen Tag durchgezogen werden, um maximale Intensität zu erlangen. Als alltagstauglicher und genau so empfehlenswert erweist sich aber rhythmisches Deep Work - das heißt gesetzte Zeitintervalle einzuhalten (zu Beginn reichen 10 Minuten) und diese dann nach Belieben zu verlängern und immer öfter in den Lernalltag zu integrieren.

  3. Schotte dich beim Lernen so oft es geht von der Außenwelt ab und verlängere deine Deep Work-Zeit stetig. Ein Maximum gibt es nach Newport nicht.

Transformation completed! Und weißt du, was das Beste daran ist? Deep Work ist in unserer modernen Welt immer seltener und deshalb eine wertvolle Fähigkeit. Nutze und trainiere diesen Skill und deepworke dich unverzichtbar.